Montag, 6. Juni 2011

Wie man den Umgang mit Geld meistert und systematisch Vermögen aufbaut. Schritt1: Wo stehe ich?

Kaum jemand weis wie man mit Geld umgeht, kein Wunder denn man lernt es nirgendwo. Leider auch nicht in der Schule wo es meiner Meinung nach hingehört.
Dabei ist es wirklich nicht schwer seine Finanzen selbst in die Hand zu nehmen. Die einzelnen Schritte die man dazu unternehmen sollte werde ich hier in mehreren Teilen beschreiben. Sie sind weder besonders kompliziert noch schwer umzusetzen, allerdings sollte man sie auch konsequent umsetzen!
Unzählige haben es so schon geschafft ihre finanzielle Situation in den Griff zu bekommen und darüber hinaus systematisch Wohlstand aufzubauen. Ich kenne niemanden der sich an diese Prinzipien gehalten hat und je wieder Geldprobleme hatte. Es gibt wichtigeres als sich um Geld sorgen zu machen, also packen wir es an!
Schritt1: Wo stehe ich?

Der erste Schritt besteht darin, sich einmal einen Überblick über seine finanzielle Situation zu verschaffen. Welche Einnahmen habe ich und welche Fixkosten fallen an? Ihr müsst dabei sehr gründlich sein und dürft nicht nur die monatlichen Einnahmen und Ausgaben berücksichtigen. Denkt auch an unregelmäßig anfallende Dinge, vieleicht zahlt ihr die Autoversicherung halbjährlich oder habt Jahresbeiträge bei Vereinen, dem ADAC oder Ähnliches.

Das ist ein bisschen Arbeit, aber wenn das erledigt ist, habt ihr einen ziemlich guten Überblick darüber, wo euer Geld eigentlich hinfließt.

Ich empfehle allerdings noch einen Schritt weiter zu gehen und zwei bis drei Monate lang alle, wirklich alle Ausgaben schriftlich festzuhalten. Auch die kleinen, scheinbar unbedeutenden. Bei akuten Geldproblemen oder Schulden ist dieser Schritt ein muss, aber dazu später mehr.

Also los geht´s ihr müsst wissen wo ihr steht und was euch monatlich bleibt, erst dann können wir zu Schritt 2 übergehen!

Euer,

Cashrules!



TAGS: Finanztipps :: Geld :: Wohlstand 

Kommentare:

  1. Sehr gut. Eine IST-Analyse sollte nie fehlen, sonst weiß man nicht wo man steht. Mir genügte es übrigens meine Kosten über 4 Monate aufzuschreiben. Seitdem habe ich monatlich gleiche Ausgaben ohne dabei zu wenig zu sparen, verzichen zu müssen oder den Überblick über meine Ausgaben zu verlieren. Allerdings sollte man sich diese Zeit wirklich zusammenreißen und jeden Cent aufschreiben - anfangs ist das gar nicht leicht.

    Wichtig: Rechnungen und Kaufbelege gehören alle(!) in einen Ordner. Anfang des Folgejahres freut man sich häufig über kleine Beträge, die man von der Steuer absetzen kann und bei Garantiefällen ist auch schnell der Beleg zur Hand.

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  2. Hallo Erik und danke für deinen Kommentar!

    Ich habe damals zusätzlich sogar noch eine Gelddiät gemacht, die ich ca. 4 Monate durchgehalten habe. Das hat mich im Umgang mit Geld bis heute stark positiv geprägt! Ich werde spätestens im Blogeintrag über Schulden und/oder besonders schwere Fälle darauf zu sprechen kommen.

    Es empfiehlt sich übrigens regelmäßig seine Ausgaben zu kontrollieren. Bin immer wieder verblüfft was man einsparen kann, ohne auf etwas verzichten zu müssen.

    LG.

    cashrules

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  3. Moin!
    was genau ist denn eine Gelddiät?
    Grüsse,
    Romsdalen

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  4. Genau das wonach es sich anhört, noch einen Tag Geduld. Komme morgen wieder daszu Einträge zu schreiben!

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